
17. Juli 1925 - In den frühen Morgenstunden wurde ein Einbruch in der anatomischen Sammlung der St. George’s Hospital Medical School, einer Medizinschule der University of London, von dem Pedell der Einrichtung, Raymond Pearson, entdeckt. Die Türen waren aufgebrochen und die Sammlung vollständig verwüstet. Ob etwas gestohlen wurde, kann leider nicht mehr festgestellt werden. Die Polizei geht jedenfalls lediglich von Vandalismus aus. Allerdings fallen die Gründlichkeit und die Gewalttätigkeit auf, mit der die Täter vorgingen.
Der Leiter der Schule, der angesehen Professor William Pinkett-Browne, zeigte sich entrüstet über diesen Übergriff und wurde nicht müde zu betonen, dass dieser Vorfall in der Geschichte des Instituts, die immerhin bis in das Jahr 1733 zurückreicht, einmalig sei. Er äußerte die Vermutung, dass kein Untertan Seiner Majestät zu solch einer Tat fähig gewesen sein kann.
Mr. Pearson sagte: „Es sah so aus, als hätten die verdammten Deutschen da eine Handgranate reingeworfen! Und mit Handgranaten kenne ich mich aus, seit ich damals im Großen Krieg an der Front stand. Diese Zerstörungswut war unglaublich! Sogar alle unsere Glasgefäße haben sie kaputt geschlagen.“ 
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